
Werken
Das Fach Werken ist für Waldorfschulen ein wesentlicher Bestandteil im Lehrplan. Die Fort- und Weiterbildung richtet sich an Klassenlehrer*innen und Fachlehrer*innen, die eine handwerkliche Grundausbildung besitzen und an einem berufsbegleitenden Seminar ohne eigenes Angebot für Fachdidaktik und Methodik in diesem Fach teilnehmen. Ebenso können sich bereits tätige Werklehrer*innen anmelden, die eine anerkannte Qualifikation als Werklehrer*in an Waldorfschulen erwerben wollen.
Insgesamt sind 10 Ausbildungsblöcke an Intensivwochenenden vorgesehen. Der Besuch aller Unterrichtsmodule bildet die Voraussetzung für den Abschluss.


Berufsbegleitende Fachausbildung für das Fach ‑Werken- an der Waldorfschule
Ein Kursangebot in Kooperation des Seminars für Waldorfpädagogik Frankfurt und dem Arbeitskreis der Werklehrer*innen im Bund der Freien Waldorfschulen. Interessierte Teilnehmer*innen der berufsbegleitenden Seminare sowie Werklehrer*innen, die als Quereinsteiger*innen bereits tätig sind, können sich ab sofort an diesem Fort- und Weiterbildungskurs anmelden.
Informationen:
Leitung:
E‑Mail:
Beginn der Ausbildung:
Dauer:
Ort:
Philipp Wagenmann, Tel.: 0170 – 775 42 65
ulmenschnitzen(at)posteo.de
Beginn jedes Jahr im Herbst
2 ½ Jahre
FWS Darmstadt
Ziel der Ausbildung:
Die vorhandenen handwerklichen Fähigkeiten, die die Studierenden mitbringen, sollen in handwerklich-künstlerische Fertigkeiten verwandelt werden. Die zukünftigen Kollegen*innen sollen als Fachleute ihres Faches und als Pädagog*innen vor der Klasse stehen können. Die Ausbildung findet auf Grundlange der Waldorfpädagogik statt.
Anmerkungen: Voraussetzung zur Kursteilnahme ist eine abgeschlossene handwerkliche Ausbildung oder ein Kunst- bzw. Bildhauer*innenstudium.
Leitung der Weiterbildung und Ansprechpartner bei Fragen ist Philipp Wagenmann.
Die Weiterbildung ist praxisorientiert, sie wird von tätigen Werklehrer*innen gestaltet, die eine langjährige Berufserfahrung mitbringen.

Mehr Informationen:
Der Ausbildung liegt ein praxisorientierter methodisch – didaktischer Ansatz auf dem Boden der anthroposophischen Menschenkunde zugrunde. Es werden den Klassenstufen entsprechende Unterrichtsinhalte mit ihren menschenkundlichen Hintergründen bearbeitet.
Um das – Erübte – praktisch anzuwenden, sind Praktika in unterschiedlicher Form besonders hilfreich und werden in Absprache mit den Studierenden in die Ausbildung integriert.
Die Auseinandersetzung von Lerninhalten an den Intensivwochenenden, insbesondere im Wechselspiel mit eigenen Unterrichtserfahrungen, ermöglicht ein wertvolles und direktes Lernfelde für die Studierenden.
Unterrichtsbesuche durch Dozent:innen sollen den individuellen Lernprozess der Studierenden im Praktikum beratend unterstützen und zur Selbstreflexion anregen.
Grundsätzlich ist ein selbstständiges Erarbeiten von Unterrichtsinhalten und deren praktische Umsetzung Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss dieser Ausbildung. Es wird eigenständig zu erarbeitende Aufgaben geben, die die Arbeit im Seminar ergänzen. Diese Hausaufgaben werden ebenso wie die Praxiserfahrungen jeweils an den Intensivwochenenden besprochen und nachgearbeitet.
Kursspezifische fachdidaktische Themen und Fragestellungen können im Gesamtkurs, in Kleingruppen oder in Einzelgesprächen bearbeitet werden.
Kosten
Dieser Kurs läuft über zwei Jahre. Da die Kosten variieren, sind diese bitte persönlich zu erfragen.
Ort
FWS Darmstadt
Veranstalter
Seminar für Waldorfpädagogik Frankfurt
Fachbereich Werken